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Seminar an der Berufsschule 2 Landshut

Referendare

Im aktuellen Schuljahr findet die Ausbildung der Referendare in Kooperation mit der Wirtschaftsschule Landshut statt.

 
Die Referendare Nicolas Aoudé, Kathrin Bence, Britta Biberger, Konrad Bonauer, Teresa Hüttinger, Ulrike Maier, Katharina Schropp, Elisabeth Vogl, Stefan Feichtmeier, Sylvia Schütze, Hanna Zech, Angelika Resch, Christian Fischer, Florian Firla, Sabrina Feckl, Valerie Friedrich mit der Schulleiterin Elisabeth Wittmann, dem Stellvertreter Heinrich Etzel und den Seminarlehrerinnen Elisabeth Loher und Andrea Melzer.

Die Staatliche Berufsschule 2 in Landshut ist im Regierungsbezirk Niederbayern eine von drei Seminarschulen für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Seit dem Schuljahr 2015/16 findet die Ausbildung in Kooperation mit der Staatlichen Wirtschaftsschule Landshut statt. Nach dem ersten Staatsexamen, das die Referendare mit der Diplomprüfung für Handelslehrer, bzw. dem Master of Science für Wirtschaftspädagogik erworben haben, starten sie an unserem Schulzentrum in die zweite Ausbildungsphase. Das erste Jahr der praktischen Ausbildung wird an der Seminarschule absolviert. Im zweiten Jahr des Referendariats wechseln die jungen Kollegen an eine andere Schule in Bayern. Die zweite Ausbildungsphase endet mit dem Bestehen des zweiten Staatsexamens.
Wir führen die Referendare nach absolvierter intensiver universitärer Ausbildung in das Unterrichten an unserer Berufsschule und an der Wirtschaftsschule ein. Mit einer kaufmännischen Berufsausbildung, bzw. Praktika im kaufmännischen Bereich sind die Referendare nun bestens gerüstet für den Einstieg in den Unterricht.

Erfolgreiches Unterrichten erfordert für junge und erfahrene Lehrer zunächst eine hohe Fachkompetenz. Die Inhalte müssen aktuell mit adäquaten Methoden den Schüler vermittelt werden. Diese Qualifikationen werden durch die pädagogische Kompetenz abgerundet. Bei der Planung und Durchführung von Unterricht muss der Referendar die vielen Bedingungen des Unterrichtsgeschehens berücksichtigen: die unterschiedlichen Klassen und einzelnen Schüler/-innen, deren differenziertes Lerninteresse und Vorwissen, die unterschiedlichen Ausbildungssituationen, ... Dabei ist es schön, die Schüler möglichst viel selbst entdecken zu lassen, damit sie ihre berufliche Handlungskompetenz mit Freude entwickeln. Die Lehrplanrichtlinien geben uns den Rahmen für die passgenaue Umsetzung der Unterrichtsinhalte. Die Seminarlehrerin Frau StDin Andrea Melzer unterstützt die Referendare bei diesen vielfältigen Anforderungen in Einzelgesprächen, Unterrichtsbesuchen und im Rahmen der Seminarsitzungen.
Ziel ist es, den jungen Lehrkräften einen großen Strauß an Handlungsmöglichkeiten und Ideen mitzugeben, die sie dazu befähigt viel Freude und Bestätigung in ihrem Beruf zu erfahren. Der Schüler steht immer im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns.


•    Ablauf des ersten Referendars-Jahres an unseren Schulen

Nach der Anmeldung zum Vorbereitungsdienst werden die Universitätsabsolventen einem Regierungsbezirk und einer Seminarschule zugeteilt.
Am ersten Schultag findet in der Regierung von Niederbayern die Vereidigung statt.

Mit Schuljahresbeginn besuchen die Referendare montags die Module des Studienseminars. Dienstag bis Freitag sind sie vorwiegend an der Berufsschule 2, an der sie vier Stunden pro Woche das Fachseminar im Fach Wirtschaft bei Frau Melzer besuchen, Unterricht bei erfahrenen Kollegen hospitieren und selbst unterrichten. Gelegentlich nehmen sie Pflichtmodule an anderen Schulen wahr und besuchen Tagungen und Vorträge mit Ihrem Seminar.

September
Die Referendare lernen unseren Betrieb am Schulzentrum kennen. Sie besuchen Unterricht bei erfahrenen Lehrkräften aller Berufsgruppen und an der Wirtschaftsschule.

Oktober
Die Referendare halten zusätzlich zu den Unterrichtsbesuchen eigene Unterrichtsversuche, die im Fachseminar reflektiert werden.

Ab November
Die Referendare werden an der kaufmännischen Berufsschule und möglicherweise auch der Wirtschaftsschule eingesetzt und unterrichten zunächst sechs Stunden pro Woche. Falls sie ein Zweitfach studiert haben, unterrichten sie dies an einer BOS, FOS oder auch an der Wirtschaftsschule im Regierungsbezirk. Die jungen Kollegen erledigen die Planung, Durchführung ihres Unterrichts und sind erzieherisch für ihre Schüler da. Dabei werden sie von erfahrenen Kollegen und der Seminarlehrerin unterstützt. Zusätzlich besuchen sie weiterhin ihre Kollegen im Unterricht, um wertvolle Anregungen für die eigene Tätigkeit zu erhalten.

Ab Februar
Ab dem Schulhalbjahr übernehmen die Referendare weitere Stunden an der Berufsschule 2 und an der Wirtschaftsschule.
Im Zeitraum von Februar bis Mitte Juli finden zwei Lehrproben in unterschiedlichen Fächern statt, für deren Vorbereitung der Referendar jeweils sieben Tage Zeit hat. Die Beurteilungen dieser Lehrproben gehen in die Gesamtnote für das Zweite Staatsexamen mit ein.

An unserer Berufsschule absolvieren Referendare mit und ohne Zweitfach ihr erstes Jahr. Das Zweitfach-Seminar Mathematik findet an der Berufsoberschule in Landshut statt. Das Zweitfach-Seminar Religion befindet sich an der Berufsschule Straubing, das Englisch-Seminar ist an der Berufsoberschule in Deggendorf angesiedelt.


Eine Übersicht über die Seminarorte und über den Ablauf des gesamten Vorbereitungsdienstes finden Sie auf der Homepage des Studienseminars (http://www.studien-seminar.de/).

Unser Sekretariat gibt gerne Adressen für die Wohnungssuche weiter.


Literatur für Methodik und Didaktik:
Claus Mathes: Wirtschaft unterrichten, Methodik und Didaktik der Wirtschaftslehre